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Fahrt auf die Burg Scharzfeld und die Einhornhöhle


Am 18. Juli 2019 fuhren wir mit unseren Junior Rangern und dem FÖJler Thorben Bick nach Niedersachsen, um die Burg Scharzfeld und die Einhornhöhle anzusehen. Nach der Fahrt ging es per pedes zur Burgruine. Das Wetter meinte es gut mit uns. Beim Aufstieg fielen uns kleine Schilder am Wegrand auf. Bei näherer Betrachtung stellten sie sich als Tuben für die Nachweisführung von Siebenschläfern heraus. Auf der Burg konnten wir einen super Blick in die Landschaft genießen. Thorben, der eigentlich aus Herzberg kommt, hatte diese Tour vorbereitet und erzählte uns, dass die Burg vermutlich im 10. Jahrhundert erbaut wurde und die Grafen von Scharzfeld bis zum Ausgang des 13. Jahrhunderts in und um Scharzfeld herrschten. Sie ging von Herrschaft zu Herrschaft und wurde als Festung umgebaut. Ende September 1761 wurde sie dann mit Feuer und Schwarzpulver dem Erdboden gleich gemacht. Es blieben jedoch beeindruckende Reste erhalten und wir „stürmten“ die Ruine mit Hilfe einer Steintreppe. Danach begaben wir uns auf dem Karstwanderweg in Richtung Einhornhöhle. Wir lagen gut in der Zeit und Kurz nach der Ankunft ging es schon mit einer Führung durch die Höhle los. Der Höhlenführer erzählte von den vielen archäologischen Funden in der Höhle und das die Ausgrabungen noch lange nicht beendet sind. Weiter berichtete es von den Funden, die als „Einhörner“ identifiziert wurden und der Höhle so ihren Namen gaben. In Wirklichkeit waren es Knochenfunde von Höhlenbären und anderen Tieren, die einfach zu einem „Einhorn“ zusammengesetzt wurden. Nach der Führung stärkten wir uns und traten den Rückweg zum Bus an. Voller Eindrücke ging es zurück in den Südharz nach Sachsen-Anhalt.

Wir möchten uns bei Thorben Bick für die gute Vorbereitung und die vielen Informationen zu unserem Ausflug bedanken!

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Unsere Junior Ranger im Nationalpark Sächsische Schweiz


Vom 20.-23.06.2019 fand das 11. Bundesweite Junior–Ranger-Treffen, unter dem Motto „Dichterwald trifft Felsgestalt“, statt. Auch diesmal gab es eine Hausaufgabe, die wir mitbringen sollten. Ein kurzes Gedicht und ein selbst gestaltetes Bild aus Steinen. Wir entschieden uns für ein Bild von der Queste. Die Fahrt ging in den Nationalpark Sächsische Schweiz in die Nationalparkgemeinde Hinterhermsdorf. Die  Junior-Ranger des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz nahmen zum 9. Mal am Bundestreffen teil. Nach zweieinhalb stündiger Fahrt trafen wir am Zeltplatz in der Dorfmitte ein. Gerade noch rechtzeitig zum Aufbau eines unserer Zelte, denn ein Gewitter kündigte sich mit Blitz und Donner an. Wir wurden freundlich durch die Mitarbeiter und Helfer des Nationalparks begrüßt und machten uns mit dem Platz und den Örtlichkeiten bekannt. Nach dem Abendbrot und der offiziellen Begrüßung durch die Leitung des Nationalparks, den Bürgermeister von Bad Schandau, dem Chef von Sachsenforst und Mitarbeitern von EUROPARC  sowie von Lars und Lotta ließen wir den Abend auf dem Spielplatz und vor den Zelten ausklingen. In der Nacht suchte uns dann noch ein Gewitter heim. Unsere Zelte hielten stand, doch nicht alle kamen trocken durch die Nacht. 35 Liter hatte es geschüttet und einige der Junior Ranger mussten mit ihren Betreuern in die Turnhalle umziehen. Am Freitag stand für unsere Gruppe der Markt der Möglichkeiten auf dem Programm. Dort konnte man sich an verschiedenen Ständen, zum Beispiel Kunstblumen aus Sebnitz, informieren und selbst eine Blume zusammenfügen. Wir knüpften Armbänder und konnten uns über verschiedene Getreidearten und ihre Verwendung bis hin zur eigenen Stockbrotzubereitung aus dem Getreide informieren. Unsere Junior Ranger erfuhren an einem Stand Wissenswertes über Siebenschläfer und konnten mit einem selbstgemalten Bild einen Button herstellen. Bei Leitergolf und an der Slackline waren Geschicklichkeit und  Gleichgewicht gefragt. So ging die Zeit bis zur Mittagspause sehr schnell vorbei. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es in den Wald, um die Drachenhöhle zu finden. Bei dieser Wanderung bestaunten wir die vielen unterschiedlichen Farben und Formen des Sandsteins. Erschöpft doch zufrieden eine Höhle gefunden zu haben kehrten wir ins Zeltlager zurück. Auf der längsten Bank in Sachsen machten wir eine kurze Rast. Einige sprangen dann noch in den Badeteich, welcher für Abkühlung sorgte. Am Samstag stand dann die Ökorallye für uns auf dem Programm. Insgesamt mussten 9 Stationen erlaufen werden. Wir begannen an der Waldhusche, dies ist eine Rutsche für Baumstämme um sie ohne Pferde oder Traktoren einen Berg hinunter zu transportieren. Es machte ordentlich Krach als die Stämme unten ankamen. An der nächsten Station erfuhren wir etwas zum Wolf, welcher im Land Sachsen schon relativ häufig vorkommt. Die Station 8 brachte uns die Arbeit eines Rangers im Nationalpark näher und an der Nächsten erzählte uns eine Landschaftsführerin von längst vergangenen Zeiten, als die Sächsische Schweiz noch ein Meeresgrund war. Sie stellte uns die verschiedenen Gesteinsarten und deren Entstehung vor. Dann kam die Station „kein Leder ohne Rinde“ und wir erfuhren wie mühsam und langwierig die Lederherstellung war. Weiter ging es zur Station „Wurzel-Wunder-Werke“  an der wir etwas über die verschiedenen Wurzeltypen der Bäume erfuhren und mit einem Mikroskop die kleinen Bodenlebewesen beobachten konnten. An der Station Nummer 3 pflanzten wir kleine Weiß-Tannen, die früher noch viel öfter in den sächsischen Wäldern vorkamen und jetzt wieder verstärkt nachgepflanzt werden sollen. Auch die Kreativität war bei der Ökorallye gefragt. Dabei konnte jeder aus Naturmaterial und etwas Bindfaden kleine oder größere Kunstwerke entstehen lassen. Unsere letzte Station zeigte uns wie der Sandstein gebrochen werden kann und daraus dann ein Lesehaufen als Unterschlupf für verschiedene Tierarten entsteht. Nach der Rallye trafen sich alle an einem kleinen Hang um das Logo des Nationalparks nachzugestalten. Der Fotograf stand auf dem Dach eines Hauses um dieses Bild zu machen. Es ist Tradition am letzten Abend die „Hutübergabe“ an das Gebiet zu machen, welches im nächsten Jahr das Bundestreffen der Junior Ranger zu Gast haben wird. Alle saßen gespannt im Essenszelt und schauten auf die Bühne. Lars und Lotta gingen umher und ließen sich von den Junior Rangern ihre schönsten Erlebnisse der letzten Tage erzählen. Dann wurde zur Einstimmung ein kurzer Film über das Biosphärenreservat Elbe –Mecklenburg Vorpommern gezeigt und der Hut an dieses Großschutzgebiet übergeben. Die Junior Ranger bedankten sich mit viel Applaus bei allen, die für das gute Gelingen des Bundestreffens beigetragen haben. Mit vielen neuen Eindrücken und etwas geschafft, machten wir uns am Sonntagmorgen wieder auf die Heimreise.

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Was ist ein Biosphärenreservat?



Zu diesem Thema trafen wir uns mit den Junior Rangern der 1. Klasse, am 22. Januar 2019, im Saal der Verwaltung. Dort zeigten wir eine Power- Point-Präsentation. Die Kinder erfahren, dass es sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Deutschland und auf der ganzen Welt viele weitere Biosphärenreservate gibt. Jedes hat eine Besonderheit, bei uns in der Region ist es der Gipskarst.

 

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Junior Ranger besuchen Stolberg



Am 12. Februar besuchten die Junior Ranger die Münze in Stolberg und im Schloss die Ausstellung  „Buchen musst Du suchen“.

 

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Besuch in der Ökologiestation in Sangerhausen



Am 15. Februar 2019, ging es mit unseren Junior- Rangern in die Ökologiestation nach Sangerhausen. Dort konnte man nicht nur etwas über Tiere aus aller Welt lernen, sondern diese auch live erleben. Mit dabei waren so z.B. eine Würgeschlange, eine Bartagame oder einen Leopardgecko. Die Mutigen unter uns durften diese auch anfassen und ein Bild mit den Tieren machen lassen.

 

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Die Wildkatze 21.03.2019


Heute stand die Wildkatze auf dem Programm. Zunächst folgten wir ihren Spuren in der Ausstellung im Biosphärenreservat. Dann sahen wir anhand eines Präparates, wie so ein Tier in echt aussieht.
Mit einer selbst gebastelten Wildkatzenmaske, schlüpften wir in die Rolle einer Wildkatze und erfuhren einiges über diese Tiere zum Beispiel, dass die Tarnung ganz wichtig für diese Tiere ist.
 

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Die Frühblüher 27.03.2019


Der Frühling war das Thema dieser Veranstaltung. Auf Karten suchten wir die Bilder aus, die mit dieser Jahreszeit etwas zu tun haben und erklärten den anderen, warum wir diese Bilder ausgesucht haben. Frühblüher sind besondere Pflanzen. Sie haben sogenannte Speicherorgane. Diese Knöllchen, Zwiebeln oder Wurzelstöcke sahen wir uns genauer an. Beim Frühjahrs-Domino und  Würfeln mussten wir beweisen, dass wir gut aufgepasst haben und uns schon einige Pflanzennamen gemerkt haben. Mit unserer Hausaufgabe – einem Leporello haben wir dann ein kleines Nachschlagewerk, wo alle Frühblüher des Riethgartens mit Bild und Namen zu finden sind.
 

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Kräuterbonbons in der Ökostation Sangerhausen


Süß und gesund-geht das? Um das Herauszufinden fuhren wir am 25.04.2019 zur Ökostation. Einfach was Zusammenrühren und  fertig, war nicht. Da war Rechnen, Sicherheit ( heiß!) und der richtige Umgang mit dem Mörser gefragt. Gesund- keine Ahnung, aber lecker wars.

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Aussaat im JR Garten am 29.04.2019


„Was wir rausholen  wollen, muss  erstmal rein.“ Darum trafen sich die Junior Ranger zur Aussaat im Garten. Mais, Möhren und Kartoffeln wurden ausgebracht. Wer nicht weiß, wie man einen Reihenzieher einstellt, kann sich gern von unseren Junior Rangern beraten lassen.

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Kirschfest 2019


Auf der schönen Streuobstwiese am Parkplatz Bauerngraben fand am 18. Juni 2019 das Kirschfest statt. Das Wetter war super. Der Durst wurde mit Apfelsaft gelöscht. Als Stärkung kam der leckere Kirschkuchen super an. Es gab viele Möglichkeiten um durstig und hungrig zu werden. So konnte man die Technik des Kirschkernweitspuckens erlernen, am Kirschdosenwerfen teilnehmen,  auf dem kirschroten Seil balancieren oder am Kirschtauziehen teilnehmen. Besucher, die lieber eine ruhige Kugel schieben wollten,  spielten  Kirschboule. Tja, wer  dann noch nicht genug hatte, war am Stand der Kita Zwergenpalais aus Roßla genau richtig. Frau Hartmann und und Frau Wagner gestalteten die Gesichter passend zum Anlass.  Kirschen waren für alle reichlich da, denn irgendwoher müssen die Kerne zum Spucken ja kommen.
Vielen Dank dem Landschafts- und Streuobstverein „ Kyffhäusernordrand“ e.V. aus Tilleda für die Kirschen und  an alle, die durch  ihre Hilfe dieses Fest mitgestalteten. 
 

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Fahrt nach Erfurt ins Naturkundemuseum


Am 11. Juli 2019 fuhren fünf Junior Ranger und die Betreuer Karsten und Andreas nach Erfurt.
Am Eingang des Naturkundemuseums empfing uns mit Konrad Kürbis, ein „alter“ Bekannter. Er war vor seinem Studium bei uns im Biosphärenreservat als Zivildienstleistender und später im Bundesfreiwilligendienst tätig.
Neben der normalen Führung, die schon sehr interessant war, durften wir mal hinter die Kulissen des Museums schauen. Dort waren unzählige Tierpräparate aus aller Welt eingelagert, wovon viele eine ganz eigene Geschichte hatten, die uns Konrad auch erzählte. Wir schauten uns dann noch zwei weitere Ausstellungen an.
Die erste,  dokumentierte die Natur an den drei Gleichen, einem Gebiet im Norden Thüringens, nicht weit von der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt entfernt. Diese Ausstellung war die erste, für welche Konrad selbst verantwortlich war, was er uns nicht ohne berechtigten Stolz verriet.
Die andere Ausstellung hatte das Thema Fledermäuse und man konnte einzigartige Fotos, die mit einer so genannten Fotofalle gemacht wurden bestaunen.
Ganz unten im Gebäude dann nochmal ein Höhepunkt. Dort befand sich ein Nachbau der Arche Noah mit vielen sehr beeindruckenden Tierpräparaten. Neben dem Eisbär kam man sich schon winzig vor.
Das Meeresrauschen und die Bewegungen der Arche unterstützten nochmal das Erlebnis und man fühlte sich mit etwas Fantasie in diese Zeit versetzt.
Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir von unserem schönen Ferienerlebnis in der Thüringer Landeshauptstatt nach Hause zurück.
 

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